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keltischer Schmuck
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Ineinander verschlungen und mit Spiralen versehen - typische Elemente des irischen Schmucks, der seine Wurzeln in der keltischen Tradition hat.
| Irischer Schmuck hat seine Wurzeln in der keltischen Kunsttradition. Typisch dafür ist eine Vorliebe für komplexe, verschlungene Muster und Spiralen. Nördlich von Dublin gibt es eine Kultstätte aus der Steinzeit, Newgrange, die mehr als 1000 Jahre älter ist als Stonehenge in England. Auf großen Felsbrocken sind dort Spiralen eingraviert worden. Hier findet man auch das erste Triskellmotiv (eine dreifache Spirale). Dieses Motiv begegnet einem in vielen frühen keltischen Kulturen. Als das Christentum dann in Irland Fuß fasste, wurden diese keltischen Symbole von der christlich-keltischen Kunst übernommen. Auch in mehreren der irischen Hochkreuze aus Stein finden sich diese Motive wieder. Das wunderschön illustrierte Book of Kells wird als Höhepunkt der keltischen Designkunst angesehen. Zu diesen frühen Motiven haben sich einige andere irisch-keltische Symbole gesellt. Dazu gehören die keltischen Kreuze mit ihrer typischen Ringform, der Claddagh (ein Herz mit Krone, das von zwei Händen gehalten wird), das Shamrock (irisches Kleeblatt) und die Tara Brooch. |
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